| Die 20 goldenen Regeln des Karate - Do |
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"Die Zwanzig Regeln des Karate wurden von Gichin Funakoshi verfasst, damit seine Schüler die spirituellen Aspekte des Karate - Weges (karate-do) besser verstehen. [...]
Wer sich auf dem Weg des Karate übt, darf sich nicht allein auf die technische Seite konzentrieren, sondern muss auch die spirituellen Aspekte pflegen, denn wahres Karate trainiert Körper und Geist. Die Zwanzig Regeln von Gichin Funakoshi eröffnen Neulingen im karate-do den spirituellen Zugang zur Kampfkunst; den Fortgeschrittenen dienen sie als reichhaltige Quelle für ihre geistige Entwicklung. [...]
Genwa Nakasone, 1938
1. Vergiss nie: Der Weg des Karate beginnt und endet mit Respekt (rei).
2. Im Karate gibt es keinen Erstschlag.
3. Karate steht auf der Seite der Gerechtigkeit.
4. Erkenne erst dich selbst, dann den Anderen.
5. Geistesschulung ist wichtiger als Technik.
6. Befreie deinen Geist.
7. Unglück entspringt der Unachtsamkeit.
8. Karate geht über das Training hinaus.
9. Karate ist eine lebenslange Aufgabe.
10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife
erlangen.
11. Karate ist wie kochendes Wasser: Ohne Hitze fällt es in einen
lauwarmen Zustand zurück.
12. Denke nicht ans Gewinnen, sonder ans Nicht - Verlieren.
13. Pass dich deinem Gegner an.
14. Der Ausgang eines Kampfes hängt davon ab, wie man Leere und Fülle
(Schwäche und Stärke) handhabt.
15. Stelle dir die Hände und Füße des Gegners als Schwerter vor.
16. Verlässt du dein Haus, begegnen dir Millionen Feinde.
17. Die Kampfstellung (kamae) ist für Anfänger wichtig; später wird die
Stellung dann ganz natürlich (shizentai).
18. Führe die Formen (kata) exakt aus. Der wirklich Kampf findet auf
einer anderen Ebene statt.
19. Vergiss nicht das Verstärken oder Verringern der Kraft, das
Ausdehnen oder Zusammenziehen des Körpers, das schnelle oder langsame Ausführen der Technik.
20. Sei stets aufmerksam, gewissenhaft und erfinderisch auf deinem Weg.
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